Worum geht es?
Gewaltbereite Online-Netzwerke – das sogenannte „COM“-Netzwerk – nutzen gezielt die Verletzlichkeit junger Menschen im Netz aus. Über Chats, Spiele und soziale Netzwerke bauen Täterinnen und Täter Kontakt zu Kindern auf, gewinnen ihr Vertrauen und drängen sie anschließend mit Druck und Erpressung zu Straftaten. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche zwischen etwa 8 und 17 Jahren.
So schützen Sie Ihr Kind
- Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind über seine Online-Erlebnisse.
- Vereinbaren Sie klare Regeln für die Nutzung von Apps und Spielen.
- Begrenzen Sie Chat- und Multiplayer-Funktionen auf echte Freundinnen und Freunde.
- Erklären Sie: keine persönlichen Daten oder Fotos an Fremde senden.
- Aktivieren Sie Privatsphäre-Einstellungen gemeinsam mit dem Kind – Parental-Control-Apps helfen zusätzlich.
- Ermutigen Sie Ihr Kind, sich bei unangenehmen Kontakten sofort an Sie zu wenden.
Warnsignale: Rückzug, Geheimhaltung, neue „Online-Freundinnen und -Freunde“ oder selbstverletzendes Verhalten. Im konkreten Verdachtsfall die Polizei kontaktieren – schnelles Handeln kann Ihr Kind schützen.
Informationsmaterial zum Download
Quelle: Informationsmaterial zur Kriminalprävention. Bei Gefahr im Verzug: Polizei-Notruf 133 bzw. Euronotruf 112.